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Teneriffa

Im Sommerurlaub war ich auf Teneriffa und wollte dort natürlich (auch) Astrofotos machen. Man ist dann zum einen auf 28° nördl. Breite und kann daher Sternbilder sehen, die bei uns nicht oder nur teilweise über den Horizont klettern. Zum anderen hat man dort (ähnlich wie in den Alpen, nur wärmer) die Möglichkeit auf über 2000m Höhe zu beobachten. Deshalb sind dort auch mehrere Großteleskope europäischer Institute gebaut worden (Observatorio del Teide).

Leider war mein Teleskop mir etwas zu groß und schwer, um es komplett mitzunehmen. Also habe ich nur das allernotwendigste ausgesucht: Das Stativ mit der Montierung, allerdings ohne Gegengewicht und -stange, sowie den Motor mit Steuergerät und Batteriepack für die Nachführung. Und natürlich eine Kamera: die Olympus OM1n mit Drahtauslöser.

Als Beobachtungspunkt habe ich mir ein Plätzchen unterhalb der großen Teleskope von Izaña ausgesucht. Dort gab es eine Betonplatte, wo ich die Montierung gut aufstellen konnte. Diese habe ich dann nur mit Hilfe eines selbstkonstruierten Notbehelfs-Polsucherfernrohr auf den Polarstern ausgerichtet. Mann, stand der tief!
Die Kamera oben auf die Montageschiene, wo normal das Teleskop aufliegt, und los! Ohne Kontrolle oder Korrektur der Nachführung, einfach hoffen, daß es gutgeht. Zumindest für 5 Minuten. Länger habe ich mich nicht getraut (im Nachhinein glaube ich, daß es locker 10 Minuten oder mehr funktioniert hätte).

 

Die Fotos sind noch nicht alle digitalisiert, diese sind aber schon mal fertig:

Skorpion
Kreuz des Südens
Sternfelder
Wolkenschicht